Schulgeschichte

Im Jahr 2007 haben wir 100-jähriges Jubiläum gefeiert. Hier können Sie eine kurze Zusammenfassung der Geschichte unserer Schule lesen. Wenn Sie mehr über die Geschichte der Schule Hasselbrook erfahren möchten, gibt es die Möglichkeit, im Schulbüro die zum 100-jährigen Jubiläum erschienene umfangreiche Schulchronik in gedruckter oder digitaler Form zu erwerben.

Durch die zunehmende Erschließung des Stadtteils Eilbek wurde 1905 – Deutschland war noch eine Monarchie – der Bau eines Volksschulhauses in Eilbek erforderlich, in dem die pädagogische Arbeit 1907 begann.

In der Weimarer Zeit wurden die Eltern der Schülerinnen und Schüler offiziell in die Mitverantwortung einbezogen.

In der Zeit des Nationalsozialismus

Die Schule nach dem Fliegerangriff 1943

Die Schule nach dem Fliegerangriff 1943

war kein Platz mehr für derartige Reformbewegungen. In der Nacht vom 29. auf den 30. Juli 1943 wurde der Stadtteil Eilbek durch schwere Bombenangriffe weitgehend zerstört. Die Schule überstand dank vieler Helfer die schweren Bombenangriffe.

Der vierte Abschnitt deutscher Geschichte, den unsere Schule erlebt, begann im August 1945. In den ersten Nachkriegsjahren standen die Schulen zunächst unter der Aufsicht der britischen Besatzungsbehörden. Die eingesetzte Schulleitung und ihre Lehrkräfte übernahmen vor allem sozialtherapeutische Aufgaben für die von den Kriegswirren gezeichneten Schülerinnen und Schüler.

Zu Beginn der 50er Jahre begann sich in Hamburg der Schulbetrieb wieder zu konsolidieren. Mit dem Wiederaufbau des zerstörten Stadtteils Eilbek kamen Tausende von Ausgebombten, Evakuierten und Flüchtlingen in ihre alte Heimat zurück und meldeten sich in der nächstgelegenen Schule an.

 In den 60er Jahren

Einweihung der neuen Pavillions (1960)

Einweihung der neuen Pavillions (1960)

wurde das Schulgebäude endlich grundrenoviert und die Schule um eine Sporthalle und 2 Pavillons mit je vier Klassenräumen erweitert.

1974 entbrannte nach Erscheinen des ersten Schulentwicklungsplans ein jahrelanger Konkurrenzkampf zwischen den einzelnen Schulformen und den Nachbarschulen in der Region um den Erhalt der Schule Hasselbrook als Stadtteilschule für Schüler vom 1. bis zum 10. Schuljahr. In Eilbek konnte sich schließlich Hasselbrook als einzige Langformschule dank vielfältiger Innovationen und dem außergewöhnlichen Engagement des Kollegiums und der Eltern bis 2005 behaupten, während ringsherum nach und nach GHR-Schulen zu Grundschulen oder aufgegeben wurden.

In den 80er Jahren

Offene Lernformen im Unterricht seit den 80er Jahren

Offene Lernformen im Unterricht seit den 80ern

begann eine Kollegin in ihrer 1. Klasse den Unterricht mit offenen Lernformen zu gestalten. Selbstständiges forschendes Lernen, wie es die aktuellen Bildungspläne heute fordern. Unterricht in offenen Lernformen prägte in der Folgezeit das Profil der Grundschule Hasselbrook und führte dazu, dass dieser pädagogische Neuansatz in den folgenden Jahren allmählich in die Sekundarstufe 1 getragen wurde.

Integrierte Haupt- und Realschule

Vergeblicher Protest gegen die Aufgabe der Sekundarstufe 1 (Dezember 2004)

Vergeblicher Protest gegen die Aufgabe der Sekundarstufe 1 (Dezember 2004)

1992 wurde die beantragte Umwandlung der Haupt- und Realschule Hasselbrook in eine „Integrierte Haupt- und Realschule“ von der Schulbehörde genehmigt.

Die erfolgreiche zukunftsweisende pädagogische Arbeit in den integrierten Haupt- und Realschulklassen fand bedauerlicherweise an Hasselbrook 2007 ihr Ende. Die Schule Hasselbrook war eine der Schulen, an denen die Sekundarstufe 1 nach dem neuen Schulentwicklungsplan auslaufen sollte.

Im Jahr 2007, dem Jahr des 100-jährigen Jubiläums der Schule Hasselbrook, wurden die noch verbliebenen beiden 9. Klassen an die Schule Griesstraße verlagert. Die Schule Hasselbrook ist seit dem 1.8.2007 eine Grundschule mit Vorschule.

100jähriges Jubiläum

Festumzug

Festumzug

Das überragende Ereignis des Schuljahres 2006/7 war das 100-jährige Jubiläum unserer Schule, das in der Festwoche vom 4. bis 9. Juni 2007 bei strahlendem Sonnenschein gefeiert wurde. Es gab Festreden, einen Sport- und Spieletag, einen Schulausflug zum Erlebniswald Trappenkamp, eine Schulumzug durch den Stadtteil und ein Schulfest.